Über mich

 

Wenn ich mir mein Leben als Bild vorstelle, sieht es so aus: ein einsames, verschneites Feld im Winter; grauer Himmel; nichts als Schnee, Kälte, Wind. Nur ein einziger, dünner, vom Sturm geschütteter kahler Baum, sonst weit und breit nichts...

Aus meinem Tagebuch (7.11.07)

 

Alter: 19 Jahre               

Wohnort: NRW

Tätigkeit: Studentin

 

 

 

Mein Leben in Stichpunkten:

 

Oktober 1989

Geburtstag

April 1991

Geburt meines ersten Bruders

Juni 1993

Geburt meiner Schwester

Sommer 1994

Kindergarten
- so weit ich mich erinnern kann eine glückliche Zeit mit vielen Freunden

Sommer 1995

Einschulung
- zunächst bekam viele Fragen wegen meiner Körpergröße (bei der Einschulungsuntersuchung < 100cm) gestellt
- ich gehörte nie wirklich zu den anderen dazu und war zeitweiße sehr einsam
- ab der 2. Klasse schloss enge Freundschaften mit ausländischen Mädchen, die später in unsere Klasse gekommen waren und denen ich Deutsch beibrachte 

Sommer 1996

Geburt meines zweiten Bruders

Sommer 1999

Wechsel aufs Geymnasium
- ich wurde von Anfang an wegen meiner Größe, meiner Kleidung und weil ich nicht „in“ genug war ausgegrenzt

- ich hatte nur eine festere Freundin, die mich in regelmäßigen Abständen völlig ignorierte
- phasenweise Mobbing, v.a. wegen meiner Größe

Winter 2003

Beginn meiner Magersucht

Sommer 04 - 05

Auslandsaufenthalt in einem englischen Internat
- insgesamt die glücklichste Zeit meines Leben

Herbst 2005

erster Klinikaufenthalt (KJP)

Frühjahr 2006

zweiter Klinikaufenthalt (Parkland-Klinik, Bad Wildungen)

Herbst 2006

ich litt unter besonders starken Depressionen und und hatte Selbstmordgedanken, die nach dem Tod meines Großvaters aufhörten

Sommer 2007

dritter Klinikaufenthalt (Roseneck, Prien am Chiemsee)
- ich begann, wieder starke Depressionen und Suizidgedanken zu haben

März 2008

Abitur
- nachdem ich mich bis zum Abitur mehr schlecht als recht durchgeschlagen hatte, stürzte ich nach Ende der Schule völlig ab. Ich aß kaum noch und meine Depressionen wurden immer schlimmer

Sommer 2008

Vierter Klinikaufenthalt (Parkland-Klinik, Bad Wildungen)

August 2008

- Nach Entlassung aus der Klinik bin ich direkt in meine eigene Wohnung gezogen
- in den nächsten Wochen ging es mir so gut wie seit Jahren nicht mehr

Oktober 2008

 

 

 

Januar 2009

 

 


nach Ostern 2009

- Beginn des Studiums
- seitdem sind die Depressionen wieder deutlich stärker geworden

 

ich entschied mich mein Studium abzubrechen. Danach rutschte ich erst mal in ein ziemliches Loch, war sehr antriebslos und depressiv, begann wieder zu ritzen und hatte keine Ahnung, wie es weitergehen sollte

 

- ich wusste endlich, was ich in Zukunft studieren will

- ich hatte meinen ersten Freund, der sich leider nach 2 Wochen schon wieder von mir 

  trennte

- auch wenn die Zeit ein ziemliches Auf und Ab war hatte ich oft das Gefühl, mein Leben

  zumindest langsam in den Griff zu kriegen und Licht am Horizont zu sehen

 

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